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3D Forum > Foto als Metallmaterial verwenden

Foto als Metallmaterial verwenden

31.01.2021 18:31
 
WigandDi. 02 Feb. 2021, 19:31 Uhr
Klar.
 
FloMDi. 02 Feb. 2021, 19:41 Uhr
Ja @FloM

Ich suche halt die einfachste Möglichkeit, um
Objekte, die sich in der Peripherie meines Projektes befinden,
so gut wie möglich darzustellen, ohne alles nachzumodeln.

.


Schonmal was von Ian Hubert gesehen? Der arbeitet viel mit "Project from View", um Texturen als Objekte in die 3D-Szene zu integrieren, als Hintergrund, Deko, oder bspw. um CGI-Objekten die Reflektionen einer Umgebung zu geben und umgekehrt.

Hier z.B. findest du ein Video mit dem Prozess, das Objekt nachzustellen, das Foto irgendwie draufzuhauen und in deinem Fall, wenn man es etwas komplexer haben will, Masken/Bereiche des Modells zu seperieren. Der Vorteil hierbei ist halt auch, dass du je nachdem wie wichtig und sichtbar das jeweilige Objekt ist, mit unterschiedlich viel Aufwand davonkommst.
Und deine Herangehensweise, so Dinge wie die dunkleren Stellen/Tasten u.Ä. zu modifizieren und als Maske zu nutzen, ist da schon richtig. Ansonsten vielleicht mal in Software einlesen, die prinzipiell nichts anderes macht und versucht aus Fotos/Bildern Texturen mit verschiedenen Maps zu zaubern? Ich kenne, außer vom Hören nur Substances B2M, und kann kaum sagen wie effektiv solche Tools sind.


Ein längerer Talk auf einer vergangenen Blenderkonferenz, World Building in Blender, ist ein schöner Rundumschlag und gibt viele Einblicke in Möglichkeiten und Methoden so etwas zu nutzen.
Leider ist hier nicht immer die Präsentation auf dem Bildschirm sichtbar, also vielleicht eher für einen Überblick und Ideen hilfreich, und nicht um die genauen Schritte zu lernen.

Englisch ist für beides wohl hilfreich, aber mit deinem Wissen in Blender denke ich, dass du da mitkommst und verstehst, wie der Hase läuft!
 
MahlstromDi. 02 Feb. 2021, 19:44 Uhr
Ich hab das Bild mal durch B2M3 gejagd und mir mal das Feld für Metalle angeschaut:

In der Zip ist die normale Textur, Normal, Roughness und Metallic Map

Hier hab ich ne einfache Plane genommen und alle Maps angelegt + ein Studio HDRI. In Cycles 4D gerendert, sollte in Blender auch so aussehen. Die Normal Map stimmt nicht, aber ich wurde vom restlichen Ergebnis überrascht.

LG Mahlstrom
 
 
FloMDi. 02 Feb. 2021, 19:56 Uhr
Et voilà, wenn man vom Teufel spricht.
Tatsächlich ein beachtenswertes Ergebnis, taugt sogar in so einem Bildausschnitt noch. Feinheiten kann man ja notfalls immernoch etwas ausbügeln, aber für, wie Wigand vermutlich benötigt, irgendwo im Hintergrund ist das doch definitiv ausreichend.
 
WigandDi. 02 Feb. 2021, 20:29 Uhr
@Mahlstrom

B2M
Ist das das von Substance?
Ich hatte keine Ahnung was man damit macht.
Hatte bisher noch nichts damit gemacht.
Aber es ist auf meinem Rechner.

Vielleicht kannst du mir erklären wie du das gemacht hast?
So ähnlich hatte ich es mir vorgestellt.

@FloM
Ja, die Sachen vom Hubert habe ich schon gesehen, daher eigentlich meine
Idee, dass ich das bei meinem Projekt anwenden könnte. Nur eben beim
Metall hatte ich mich gefragt, wie man das am einfachsten lösen kann.
 
MahlstromDi. 02 Feb. 2021, 20:41 Uhr
Ja ist von Substance.

Du schiebst einfach ein Bild rein und lässt dir alle Maps erst mal anzeigen, dann stellst du rechts nach bedarf einiges ein. Bis auf Metall habe ich alles voreingestellt gelassen. Oben gibst du den Pfad an und welches Dateiformat.

Links Oben zeigt dir das Kanal-Bild an, Unten Links gerendert und Rechts stellst du alles ein.

Sieht recht unspektakulär aus. Der größte Nachteil ist, es werden immer nur Texturen ausgegeben, die durch 2x2 teilbar sind, also 512x512, 512x1024, 1024x1024 usw. dafür kannst du aber auch schnell kachelbare Texturen rausschmeißen lassen. Ich hype ungern Tools, aber B2M hat es in sich.

LG Mahlstrom
 
 
WigandDi. 02 Feb. 2021, 20:54 Uhr
Danke, muss ich mir mal anschauen.
 
WigandMi. 03 Feb. 2021, 09:58 Uhr
So, ich habe es mir angeschaut.

B2M geht genau auf die Problematik ein.
Durch diverse Einstellmöglichkeiten von Farbe und Kontrast versuchen Programm und User
herauszufinden, welche Teile aus Metall sind, und welche Teile aus anderem Material.
Durch Nachbearbeitung der Texturen kann man das dann noch optimieren.
 
 

 


 
 
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