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3D Forum > Transparente Übergänge

Transparente Übergänge

27.04.2020 19:26
 
WigandMo. 27 Apr. 2020, 19:26 Uhr
Ich bin gerade am Experimentieren, was eine sinnvolle Methode dazu ist.
Da sehe ich zwei Möglichkeiten

1. Ich nehme eine Bitmap mit einem Übergang von weiß nach schwarz.
dann nehme ich zwei Shader, der eine ist opak der andere transparent
und mische diese mittels der Bitmap als Fac.

2, Ich nehme eine Bitmap mit Alpha-Kanal-Übergang zu irgendwas und
hänge diese an den Eingang des Alpha-Kanals eines Shaders.

Ist das so richtig vemutet?
Was ist besser, oder gibt es eine bessere Methode?
Ich weiß, ich hänge da öfter an diesem Problem, weil ich die Handhabung
einfach noch nicht so richtig verinnerlicht habe.
 
TilationMo. 27 Apr. 2020, 21:53 Uhr
Also Bitmaps haben keinen Alpha-Kanal. Gern lass ich mich eines besseren belehren.
Du kannst wie korrekt erwähnt ein PNG mit Alpha-Kanal verwenden oder eine Schwarz-weiß Alpha-Maske.

Also im Prinzip genau das, was du schon gesagt hast.
 
WigandDi. 28 Apr. 2020, 04:42 Uhr
PNGs haben im Gegensatz zu JPGs einen Alpha-Kanal.
Beides sind Bitmaps (wie BMPs oder GIFs), sind jedoch komprimiert,
wobei PNGs verlustfrei komprimieren.

Somit werden beim Mixen von Bitmaps die einzelnen Bits
miteinander (logisch) verbunden.

Ich hatte mich halt gefragt, ob blender besser mit einem
Alpha-Kanal zum Erzeugen von Transparenten umgehen kann,
(also mit PNG einen Übergang von Transparent in irgendeine Farbe)
oder ob ich einen Übergang von weiß nach schwarz nehmen soll,
mit dem ich den Übergang eines tranparenten zu einem
nicht tranparenten Shader steuere.
 
TilesDi. 28 Apr. 2020, 07:38 Uhr
Also Bitmaps haben keinen Alpha-Kanal. Gern lass ich mich eines besseren belehren.


Wenn du das File Format *.bmp meinst, es gibt auch 32 Bit bmp Bitmaps ^^

Das Bitmap Format hat halt den Pferdefuss dass es unkomprimiert ist.

Zum eigentlichen Problem der transparenten Übergänge, es sollte beides funktionieren. Aber wenn du eh schon ein Bild mit Alphakanal hast würde ich das auch als Maske verwenden.
 
SleepyDi. 28 Apr. 2020, 10:32 Uhr
Nur damit keine Missverständnisse passieren:
Der Begriff Bitmaps ist 30 Jahre als und wurde von Microsoft entwickelt, unter Bitmaps versteht man wie du richtigerweise sagtest einfache Rastergrafiken somit ist ein JPG auch auch Bitmap das ist richtig.
Aber das Format BMP ist die Abkürzung für Bitmap wenn jemand zu mir Bitmap sagt, dann denke ich am ehesten an das BMP Format.
Wenn du statt Bitmaps Texturen oder Bilder gesagt hättest, hätte ich auch schneller geschalten.
Dass nur damits keine Verständigungsprobleme gibt.

Somit werden beim Mixen von Bitmaps die einzelnen Bits
miteinander (logisch) verbunden.

Kann es sein das du aus dem Grafik bereich kommst ? Sorry falls ich mich irre aber so redet niemand der viel mit 3D zu tun hat.
Ich hab auch keine Idee was Bitmap Mixen sein soll.

Ich hatte mich halt gefragt, ob blender besser mit einem
Alpha-Kanal zum Erzeugen von Transparenten umgehen kann,
(also mit PNG einen Übergang von Transparent in irgendeine Farbe)
oder ob ich einen Übergang von weiß nach schwarz nehmen soll,
mit dem ich den Übergang eines tranparenten zu einem
nicht tranparenten Shader steuere.


Nach meinem Verständnis redet du vom selben, du bezeichnest es nur unterschiedlich.

Grundsätzlich:
Tranzparenzen werden immer im Alphakanal als RGBA Schwarz weiß Maske gespeichert egal ob als TGA oder PNG.
JPG und BMP solltest du vergessen das sind uralte Formate und JPG solltest du nur für die Familienfotos verwenden da alles Komprimiert wird und das willst du ja bei einer Textur nicht.

Im Alphakanal werden immer nur Schwarz - Weiß Farben gespeichert. Übergänge von einer Farbe auf eine andere Farbe wäre demnach ein Gradient von Schwarz auf Weiß.

Du hast zb ein Bild im im Alpha ´Kanal ein Gradient von Schwarz auf weiß dann hast du ein Verlauf von Bild auf Tranzparenz
Fügst du nun im Hintergrund noch ein Bild ein und dein erstes Bild ist im Vordergrund, dann hast du ein Verlauf von dem einen Bild aufs andere Bild.

DIe Transparenz ist also abhängig von der jeweiligen Ebene (Layer) und dem dazugehörigen Alphakanal.

 
TilationDi. 28 Apr. 2020, 23:12 Uhr
Ich glaube Tiles war auf dem richtigen weg:
Blender ist egal, was du nimmst.

PNG mit Alpha ist halt einfacher zu verwenden und ggf Speicherschonender, da ja nur ein extra-kanal hinzukommt. Oder kann man Bilder auch als Graustufen speichern?


Wegen Bitmaps: jap, ich dachte auch an die guten alten BMPs
 
WigandMi. 29 Apr. 2020, 04:48 Uhr
Ich hatte den Begriff Bitmap verwendet, um von einer Rastergrafik zu schreiben,
denn im Endeffekt werden bei der Berechnung die einzelnen Farb RGB-Werte und
die Werte des Alpha-Kanal jedes Pixels logisch miteinander verknüpft.
Das mit dem Alter kann schon hinkommen. Meinen ersten animierten 3D Würfel hatte
ich auf einem Apple 2e programmiert.
Möglicherweise bin ich hier im Forum der, der am längsten mit Computergrafik arbeitet.

Ich werde mal weiter experimentieren. Es kommt jetzt noch hinzu, dass sich
Alpha-Regler und Transparenz-Regler gegenseitig beeinflussen. Mal sehen
was ich noch alles heraus bekomme.
 
KastomiumMi. 29 Apr. 2020, 07:01 Uhr
Scheinbar eine Frage der Verbindungen.
Kann sein, daß die Alphaversion etwas besser arbeitet.
 
 
TilesMi. 29 Apr. 2020, 08:06 Uhr

PNG mit Alpha ist halt einfacher zu verwenden und ggf Speicherschonender, da ja nur ein extra-kanal hinzukommt. Oder kann man Bilder auch als Graustufen speichern?


Ja, das geht smile

In Gimp einfach den Farbmodus auf Indiziert stellen. Dann exportiert es das PNG in 8 Bit. Vorher in Graustufen umwandeln wenn du nur die Graustufen brauchst ...
 
 
WigandMi. 29 Apr. 2020, 13:52 Uhr
Das heißt dann aber wahrscheinlich auch, dass es dann als ein Non-Color
Datenbild zu verwenden ist!?
 
 

 


 
 
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