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Software für 3D-Textur-Optimierung ähnlich wie Photoshop bei 2D

14.01.2015 09:06
 
3DMichaDo. 15 Jan. 2015, 10:24 Uhr
Hallo zusammen,

vielen Dank für die ganzen Tipps. Anbei nochmals der Hintergrund meiner Suche:

Ich scanne Personen ein, um diese später mit dem ProJet 660 von 3D Systems in ca. 30 cm Grösse auszudrucken zu lassen.

Folgenden Scanner nutze ich:
http://www.algona-ic.de/Produkte/3D_Handscanner.htm

Aus dem Artec-Eva Scanner erhalte ich 2 Files:
.obj + .jpg
Das 3D-File umfasst 400.000 Dreiecke und ist komplett geschlossen (keine Löcher)
Das .jpg hat eine Grösse von 4096 x 4096

Ich möchte dieses Farb-3D-Modell dann in der Software öffnen, um dann
1. Fehler in der Geometrie auszubessern (Glätten, teilweise Eindellen bzw. Ausbeulen)
2. Löcher / Fehler in der Textur auszubessern (zu 80% werde ich hier Klonen von korrekten Bereichen (Stoff einer Hose, Haut, Schuhe, Abwedeln zu dunklen Stelle und Nachbelichten von zu hellen Stellen)
3. Exportieren, um dieses dann auszudrucken (ideal wären entweder 2 Dateien (.wrl + .jpg) , oder eine Datei, die sowohl die Geometrie-Infos als auch die Farb-Infos aufweist.

Grundsätzlich möchte ich den externen Druck-Dienstleistern eine möglichst optimale Datei schicken, so dass von diesen keine Nacharbeit notwendig ist (und somit keine Überraschungen passieren)

Vielen Dank für weitere Tips

Gruss

Micha
 
GastDo. 15 Jan. 2015, 12:05 Uhr
1. Fehler in der Geometrie auszubessern (Glätten, teilweise Eindellen bzw. Ausbeulen)

Glätten und Eindellen kann man sehr gut mit Sculptingprogrammen, welche es da gibt hatten wir ja schon definiert.

Problem hierbei ist, wenn du Polygone streckst oder stauchst die schon auf einer UV Map definiert wurden, wird dadurch deine Textur verzerrt, diese Verzerrung zu beheben geht halt nur wenn du die Textuir und die UV Map anpasst und dazu benötigst du etwas mehr Grundwissen.


2. Löcher / Fehler in der Textur auszubessern (zu 80% werde ich hier Klonen von korrekten Bereichen (Stoff einer Hose, Haut, Schuhe, Abwedeln zu dunklen Stelle und Nachbelichten von zu hellen Stellen)

Für diese Tätigkeiten reicht Photoshop oder Gimp völlig aus, auf 3D Painting zurück zu greifen ist hier nicht nötig.

3. Exportieren, um dieses dann auszudrucken (ideal wären entweder 2 Dateien (.wrl + .jpg) , oder eine Datei, die sowohl die Geometrie-Infos als auch die Farb-Infos aufweist.

wrl Datei sagt mir grade nichts, sollte aber nicht das Problem sein, die JPG haste ja schon (auch wenn das Format nicht so prickelnd ist) und die OBJ beinhaltet alle restlichen Informationen, brauchst halt nur ein Programm welches direkt in wrl exportieren kann oder eines welches deine Obj umwandelt.

Wie gesagt das Format sagt mir grad nix aber wenn es ein Standardformat ist werden es wohl viele Programme können. Kurz : Dazu kann ich nichts sagen
 
SleepyDo. 15 Jan. 2015, 12:28 Uhr
Das klingt ja für mich als willst du das pro­fes­si­o­nell machen? Wenn du Geld damit verdienst salltest du natürlich auf dein Budget achten da ich nicht weiß wie viel du damit verdienst.

WIe gesagt wnen du das pro­fes­si­o­nell machen willst dann brauchst du auch verknüftige Software.
Ideal wären dann:

Zbrush: Damit kannst du alle Fehler nach dem 3D Scan ausbessern ich denke Zbrush wäre hier besser geeinget als blender oder irgend ein anderen Box Modelling Programm.

Für die Textur bearbeitung würde ich dir dann auch tatsächlich die Adobe Cloud empfehlen.
Also Student oder Schüler zahlst du für die Cloud ich glaube so zwischen 20 und 40 Euro und als Gewerblicher glaube 65Euro im Monat.

In der Cloud sind dann auch alle Adobe Programme enthalten die es gibt.
Ich Zahl für eine Cloud zb 36 Euro im Monat weil ich Vertragskunde bin warum ich weniger zahle wie neukunden verstehe ich auch nicht.

Nur Photoshop kostet glaube ich 12 Euro im Monat. Das ist dann ebenfalls Cloud und alle neuen Updates sind darin enthalten.

Alle Kosten sind als selbständiger von der Steuer absetztbarr Bischen Unkosten braucht man als Selbständiger ja schließlich auch smile
 
vidiDo. 15 Jan. 2015, 14:12 Uhr
Wenn du Geld damit verdienst salltest du natürlich auf dein Budget achten da ich nicht weiß wie viel du damit verdienst.

Ich denke die Budget Frage ist das Kleinste Problem
Folgenden Scanner nutze ich:
http://www.algona-ic.de/Produkte/3D_Handscanner.htm


 
3DMichaDo. 15 Jan. 2015, 19:35 Uhr
Das sind die Formate, die ich final zur Verfügung stellen sollte:

DETAILS: ZPrinter ProJet 660Pro 3D Drucker
Dateiformate für Druck: STL, VRML, PLY, 3DS, ZPR

 
TilesDo. 15 Jan. 2015, 21:05 Uhr
Wenn Geld keine Rolex spielt wäre wohl auch noch Mari für Texturarbeiten eine Überlegung wert. Das wäre aber wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Mari wurde zum Beispiel für die Texturen in dem Film Avatar verwendet. Weitere übliche Verdächtige zum Beispiel für das Unwrappen ist Unfold als Standalone. Oder Unwrella für 3D Studio Max und Maya. In Sachen modeln ist Maya von Autodesk der Primus.

Ab einem gewissen Punkt wirst du ums Demo runterladen und selber ausprobieren / einlesen wohl nicht rumkommen. Und irgendwie habe ich den Verdacht dass wir diesen Punkt so langsam erreicht haben ^^
 
3DMichaDo. 15 Jan. 2015, 21:57 Uhr
Nochmals Dank für die vielen Ideen und Hinweise. Nachdem ich mir ein paar Programmbeschreibungen und Youtubes im Netz angeschaut habe, wirken die Programme fast zu mächtig für meine Anforderungen.

Auf jeden Fall möchte ich
a) nur 1 Programm
b) kleine Korrekturen an einem statischen 3D Modell vornehmen (keine mega animierten Filme bauen),
c) die Textur-Fehler im wesentlichen per Klonen ausbessern sowie
d) das Ergebnis so exportieren, dass es vom Farb- 3D Drucker genutzt werden kann.

Ich habe mir die Testversion von Mudbox-Autodesk heruntergeladen. Nach 3 Stunden Einarbeitung ist mir jetzt schon das eine oder andere gelungen. Macht einen sehr guten Eindruck!

Ich hatte noch den Tipp ZBrush bekommen. Gibt es das auch als Trial-Version? Irgendwie habe ich es nicht gesehen.

Kennt jemand beide Programme und kann etwas in Relation zu meinen Anforderungen sagen?

Oder ist irgend ein anderes der bisher in diesem Thread genannten Programme wesentlich passender für meine Anwendungen.

3 Programme schaue ich mir gerne als Trial an und berichte dann hier, wie mein Eindruck ist....

Gruss

Micha
 
jonnydjangoDo. 15 Jan. 2015, 22:34 Uhr
Du kannst dein Modell in ZBrush laden, die Textur dazu auch. Davor musst du es aber erstmal subividen. Je nach Texturgröße auf mehrere Millionen Polys. Zbrush zeigt Texturen nur in Form von angemalten Polys an. Das heißt, je mehr Polys, desto bessere Auflösung. Nach ein bisschen Einarbeitung, sollte das aber auch gut machbar sein. ZBrushs UI kommt aber, kleiner Warnung, noch aus einem tieferen Kreis der Hölle als die UI von Blender. Da wirst du schon einige Std. an Eingewöhnung brauchen.
Eine Trial gibt es auch nicht, aber man kann 30 Tage lang vom Kauf zurücktreten, wenn ich mich nicht irre.

Clonen an sich kannst du beim Texturieren meines Wissens in ZBrush auch nicht. Dafür ist Spotlight dafür sicher auch gut geeignet. Da kannst du dir deine Textur anzeigen lassen und die Teile die du willt an der Stelle auftragen die du willst (sorry für den Satzbau ). Also ähnlich wie beim Clonen, ich denke nur das das in 2d dtl. einfacher geht.

Ich bin ein großer ZBrush Freund, aber nach allem was ich von Mudbox gehört habe, könnte das für deine Zwecke praktischer sein.
 
 

 


 
 
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