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3D Artist/ Designer für Fantasy Table-top Spiel gesucht!

01.03.2017 17:17
 
TilesMi. 08 Mär. 2017, 09:42 Uhr
Kommt drauf an. Als Freelancer musst du ja auch sämtliche Nebenkosten mit reinrechnen, plus die Anschaffungskosten der Software.

Aber du wirst die Preise natürlich besser kennen, ich kenne sie nur vom Hörensagen. Und die Spielegrafikerbranche ist eben berühmt für ihre Selbstausbeutung ^^
 
jonnydjangoMi. 08 Mär. 2017, 09:50 Uhr
Richtig. Ich kann mir gut vorstellen, das beim Film sowas bezahlt wird. Ich kann nur von Spielen reden. Da sind 500 Euro schon viel.
Das ist übrigens auch das Ergebnis, zu dem Polycount in einem Thread gekommen ist.
Mit 500 Euro Tagessatz, sollte man sich seine Software auch leisten können, denke ich.
Der Virtograf damals (lang, lang ists her) hat seinerzeit davon geredet, das er 700 pro Tag nimmt. Will man den jetzt als Referenz nehmen, dann scheint das schon in Ordnung zu sein.
Meiner Erfahrung nach sind Studios aber auch bereit, mal tiefer in die Tasche zu greifen, wenn man z.B. bereit ist, sein Concept selbst zu machen. Dann kann man nen Preis für ein Modell aushandeln und je nach dem, wie schnell man es umsetzen kann, ist man auch mal flott über den 500 Euros. Kommt aber bei mir noch nicht sehr oft vor.
 
vidiFr. 17 Mär. 2017, 08:24 Uhr
Werden bei 3D Druck eigentlich die Texturen auch so übernommen oder muss man das nachinein handpainten , wenn letzteres kostet ja der Paintjob auch ein wenig etwas mehr

Ich frage mich wie das Spiel bezahlbar bleiben soll für den Endverbraucher und lukrativ für die Developer ?

Einige Figuren die hier abgebildet sind kenne ich , kann man auch kaufen und sind ja relativ günstig weil "Massenartikel"
Auch muss man ja nicht nur Tagessatz eines Künstler sehen sondern wie lange braucht er . Wenn er eine Woche braucht kostet ja das Teil ein Vermögen

Übrigens auch so ein gutes Beispiel zum anderen Thema hier im Forum /zumverkaufen

nehmen wir mal an für eine Figur wird maximum 2 Tage angesetzt , dann verdient man an einer Figur gerade mal 1000 Euro, oder ? hingegen die Portalversion (Masse) schon längerfristig pro Modell dann mehr abwerfen kann
 
leo.shirmerFr. 17 Mär. 2017, 11:35 Uhr
Hi vidi,

der 3D-Druck enthält, wie Du ja auch schon annimmst, keine Texturen. Allerdings ist es normal im Markt, dass die Figuren von den Käufern/ Spielern selbst bemalt werden. Es gibt auch Agenturen, die sich auf das Bemalen von Modellen spezialisiert haben - das ist dann deutlich teurer als die Modelle selbst.

Ob es für einen 3D Artist finanziell attraktiver ist, eine Auftragsarbeit für einen Auftraggeber anzufertigen (und dann vielleicht 1.000 Euro oder mehr oder weniger für ein Modell zu kriegen) oder die frei in einer Börse anzubieten, könnt ihr wahrscheinlich besser beurteilen als ich. Bei Letzterem hat man wahrscheinlich die Chance, deutlich mehr an einem beliebten Modell zu verdienen, aber auch das Risiko, dass keiner es haben will.

Für mich ist das nicht so relevant, weil ich ja eh einen Partner suche, der Teilhaber an der Idee und dem Produkt wird und dann im Erfolgsfall langfristig finanziell partizipiert. smile
 
 

 


 
 
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